Fiona

joined 2 months ago
[–] Fiona@lemmy.blahaj.zone 12 points 1 day ago* (last edited 1 day ago)

Ich behaupte, die Mehrheit der Menschen würde sich eine vernünftig präsentierte Meinung ansehen bzw. anhören und der dann zustimmen (oder eben nicht).

Das letzte Wahlergebnis demonstriert äußerst eindrucksvoll dass dem nicht so ist…

[–] Fiona@lemmy.blahaj.zone 4 points 3 weeks ago

Die Putinistenpartei ist nicht demokratisch? Oh, nein! Anyways…

[–] Fiona@lemmy.blahaj.zone 2 points 3 weeks ago

Fair, war jetzt auch mehr in Bezug auf die Umgänglichkeit und verbleibende Menschlichkeit gemeint, aber ja, Merkel hat so ein paar Eigenschaften die ich ihr tatsächlich abkaufe. Das Problem ist mehr das bei ihr einfach ihre Politik Murks war und sie schlechte Leute an den falschen Stellen akzeptiert hat. Merz ist dagegen durch und durch eine Katastrophe in jeder menschlichen Eigenschaft.

[–] Fiona@lemmy.blahaj.zone 3 points 4 weeks ago (2 children)

Eine Parteifreundin bei den Piraten hat 2011 mal im Kontext Mappus gesagt:

“Öttinger war ein Trottel, aber kein Arschloch.”

Mit Merkel und Merz ist das gar nicht mal so unähnlich…

[–] Fiona@lemmy.blahaj.zone 3 points 4 weeks ago

Also da tust du ihnen dann doch unrecht, so viele Seiten hat dieses Drecksblatt nicht.

[–] Fiona@lemmy.blahaj.zone 10 points 1 month ago

Mag da vielleicht mal Jemand Anzeige wegen Volksverhetzung stellen? Die pauschale Verunglimpfung von nicht-Deutschen als potentielle Gewalttäter sollte das doch erreichen…

[–] Fiona@lemmy.blahaj.zone 4 points 1 month ago

I see erininthemorning.com and the title and I upvote and don’t read beyond that, because I know it’s just going to be depressing (and thankfully doesn’t directly affect me)…

[–] Fiona@lemmy.blahaj.zone 15 points 1 month ago* (last edited 1 month ago) (1 children)

„Es war leider nicht Sahne, sondern nur Seife. Wenigstens das hätten Sie besser machen können, dann hätte ich auch was davon gehabt.“

Ich muss zugeben, dass das er da souveräner re(a)giert hat, als die letzten 3 Jahre in Berlin…

[–] Fiona@lemmy.blahaj.zone 5 points 1 month ago

Hier in den Niederlanden ist das seit Jahren Standard. Mit dem bizarren Effekt, dass meine Überweisungen nach Deutschland zum Teil schneller ankamen als innerdeutsche Überweisungen…

[–] Fiona@lemmy.blahaj.zone 1 points 1 month ago

Es war auch explizit konfessionell. Aber konfessionell heißt halt nicht, dass es Indoktrination sein muss. Das ist auch warum ich das an den Schulen behalten will: Wenn man den den Kirchen überlassen würde, wäre er das nämlich!

[–] Fiona@lemmy.blahaj.zone 1 points 1 month ago (1 children)

Nein, das war ganz explizit evangelischer Religionsunterricht in Baden-Württemberg. Ethik gab es als Alternative, aber ich hatte mich letztlich dazu entschlossen lieber Reli durchzuziehen.

[–] Fiona@lemmy.blahaj.zone 29 points 1 month ago* (last edited 1 month ago) (13 children)

Der Religionsunterricht in Deutschland ist, sofern er ordentlich durchgeführt wird, ein Unterricht über Religionen mit Kontextualisierung, Raum für Diskurs und kritischer Betrachtung der eigenen Religion. Wenn du das den Kirchen überlässt würde da wahrscheinlich viel davon schnell wegfallen. Es ist ja auch nicht so, dass dein Glaube benotet wird, sondern dein Wissen: Ich war in der Oberstufe als offene und streitbare Atheistin Klassenbeste, weil ich mich am Unterricht aktiv beteiligt habe (durchaus auch in der Form „[Antwort auf Frage der Lehrerin] und hier ist die atheistische Gegenposition: […]“.

Und ich habe da auch durchaus einiges mitgenommen: Der kontextualisierte Textvergleich zwischen den Evangelien hat zum Beispiel eindrucksvoll demonstriert, wie da Dinge geändert wurden um manchen Regionen leichter bekehren zu können (Vorher: Jesus ist Gottes Adoptivsohn, Nachher: Jesus ist Gottes „leiblicher“ Sohn). Oder auch viel zum Thema Sekten.

Und das ging auch nicht erst auf dem Gymnasium los. Wir hatten bereits in der Grundschule Unterricht zum Thema was der Islam ist und wie er sich vom Christentum unterscheidet. Natürlich nicht sehr tief, aber halt zumindest mal eingeführt.

Insofern, gerade auch als Atheistin: Lasst den schulischen Religionsunterricht in Ruhe, auch wenn wir in der Tat über Reformen reden können.

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